Science-Fiction Film-Tipp: Interstellar


Xsplendor vergibt für die Unterhaltung:

10 von 10 Sternen

Meiner Meinung nach einer der besten Filme der letzten Jahre.

In der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts ist die irdische Biosphäre so stark geschädigt, dass die Zukunft der gesamten Menschheit unmittelbar bedroht ist. Die industrielle Zivilisation befindet sich im Niedergang. Die Menschheit wurde stark dezimiert und die Überlebenden konzentrieren sich vorwiegend auf die Produktion von Nahrungsmitteln. Durch grassierende, von Mehltau und ähnlichen Plagen verursachte Pflanzenkrankheiten ist der Anbau von Kartoffeln, Okra und Weizen (sowie mutmaßlich weiteren Getreidearten) nicht mehr möglich. Häufige erosionsbedingte Staubstürme erschweren den Anbau zusätzlich. Die letzte Hauptnahrungsquelle der US-Amerikaner sind Maispflanzen. Aber auch diese widerstehen den widrigen Umweltbedingungen immer schlechter.

Die NASA gibt es offiziell nicht mehr, da großtechnische Aktivitäten wie die Raumfahrt als schädlich und zu teuer angesehen werden, doch sie operiert ohne Wissen der Öffentlichkeit weiter. 43 Jahre vor dem Einsetzen der Filmhandlung wurde in der Nähe des Planeten Saturn ein Wurmloch entdeckt, das in eine andere Galaxie zu einem Planetensystem um ein Schwarzes Loch führt. Im Rahmen eines Programms namens „Lazarus“ wurden zehn Jahre zuvor zwölf Wissenschaftler durch das Wurmloch geschickt, mit dem Ziel, dort bewohnbare Planeten zu finden, auf denen Menschen angesiedelt werden können. Aufgrund der Zeitdilatation in der Nähe des Schwarzen Lochs können aus dem Wurmloch nur rudimentäre Signale empfangen werden. Von drei der Astronauten des Lazarus-Programms (Miller, Mann und Edmunds) wurden Daten empfangen, die darauf hindeuten, dass diese bewohnbare Planeten gefunden haben könnten.





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