Life is Feudal Forrest Village Tutorial, Tipps

Life is Feudal Forrest Village ist ein wunderschönes Überlebens- Aufbauspiel, ähnlich dem Spiel Banished jedoch noch einen Tick schwieriger da es viel mehr Mikromanagement erfordert.
In diesem Tutorial versuche ich dir den Einstieg zu erleichtern damit du dieses schöne Spiel Geniessen kannst, ohne dass du es nach kurzem frustriert von deiner Festplatte löschst.
Unter den nachfolgenden links erkläre ich diverse Sachverhalte im Detail.
Du findest da aber auch einen Leitfaden für den Start einer Siedlung mit einem Beispiel, wie ich es geschafft habe eine florierende Stadt aufzubauen.

Siedlung

Ressourcen
Leitfaden zum Spielstart
Diverse Tipps
Güter Transport und Warenhandel
Dein Kommentar

Ressourcen

Ressourcen zum Bauen:
  • Holz wird von der Holzfäller Hütte beschafft
  • Stein wird im Steinbruch abgebaut
  • Erz wird im Bergwerk abgebaut
  • Lehm wird in der Lehmmine abgebaut
  • Heu in einem Feld muss Gras angepflanzt werden
  • Holz, Stein, Erz und Heu kann auch von Einwohnern ohne Beruf im Umland gesammelt werden.
    Die Holzfäller Hütte sollte im Wald platziert werden. Beim platzieren der Stein, Erz und Lehm Minen wird in grün angezeigt wo es sich auf der Karte am meisten lohnt.

Ressourcen welche die Einwohner benötigen, die wichtigsten zuoberst:
  • Ohne Nahrung verhungern die Einwohner, genug Nahrung ist das absolut wichtigste!
  • Feuerholz zum Heizen im Winter wird vom Holzhacker aus Holz hergestellt, ohne Feuerholz erfrieren die Einwohner, genauso wichtig wie die Nahrung!
  • Werkzeuge primitive Werkzeuge werden vom Sägewerk hergestellt, ohne Werkzeuge sinkt die Produktivität massiv.
  • Normale Kleidung wird vom Schneider aus Flachs (muss auf einem Feld angebaut werden) und Leder (wird von Jägern produziert) hergestellt. Ohne Kleidung können die Einwohner weniger lange draussen arbeiten bis sie sich wieder zuhause aufwärmen müssen.

Fortgeschrittene Ressourcen:
  • Kohle wird von einem Köhler im Brennofen aus Brennholz hergestellt
  • Gusseisen wird vom Brennofen aus Kohle und Erz hergestellt
  • Gute Werkzeuge werden vom Schmied aus Kohle, Holz und Gusseisen hergestellt
  • Warme Kleidung kann vom Schneider aus Flachs, Leder und Wolle hergestellt werden
  • Heilkräuter wird von der Apotheke gesammelt (Gebäude im Wald platzieren). Falls Einwohner Krank werden. Die Heilkräuter werden jedoch erst durch ein teures Hospital an die Einwohner abgegeben.

Leitfaden zum Spielstart

Überlege dir zu Beginn schon einen groben Plan wie deine Siedlung später aussehen soll, in einer Ecke würde ich ein Waldgebiet stehen lassen. Darin kann dann ein Forsthaus gebaut werden, so hat man einen stetigen Nachschub an Holz, es reicht wenn hier zu Beginn nur 1 Arbeiter zugewiesen ist.
Später kann in diesem Gebiet dann auch die Sammlerhütte und die Apotheke gebaut werden.

Zu Beginn hast du viel Nahrung in deinem Lagerhaus spätestens wenn dieses aufgebraucht ist muss eine funktionierende Nahrungsversorgung gewährleistet sein.
Als erste Nahrungsbeschaffer empfehle ich eine Fischerhütte und einen Jägerposten zu bauen da diese das ganze Jahr arbeiten können.
Die Jägerhütte sollte am Dorfrand platziert werden sodass der Radius halb das Dorf und halb den Wald abdeckt.
Bedenk hier schon dass spätere Betriebe wie Tierzucht oder Imker im Kreis-Bereich der Jagdhütte gebaut werden sollten damit die Jäger deine Tiere/Honig vor Wildtieren beschützen.
Ich empfehle jedoch mit der Tierzucht zu warten und diese erst später zu bauen.
Um die Nahrungsversorgung weiter auszubauen lege Kartoffelfelder für ca. 3 Arbeiter an, lieber 3 kleine Felder 9x19 anstatt ein grosses, so kannst du auf einem Feld mal eine Saison Flachs oder Gras anbauen.
Wieviel Nahrung du schlussendlich brauchst hängt natürlich von deiner Einwohnerzahl ab, aber einen grossen Vorrat an Nahrung ist immer gut und 3 Felder reichen für den Anfang.
Wenn später die Einwohnerzahl steigt muss natürlich stetig die Nahrungsmittelversorgung ausgebaut werden, das hat höchste Priorität!

So schnell wie möglich sollte auch ein Holzhackplatz gebaut werden der deine Einwohner mit Brennholz für den harten Winter versorgt, um einen stetigen Holz Nachschub zu gewährleisten empfiehlt es sich nun auch ein Forsthaus im Wald zu bauen.
Den Holzhackplatz würde ich sobald ca. 500 Einheiten Brennholz an Lager sind zur Sägemühle upgraden.

Die Nahrung sowie das Brennholz darf NIEMALS ausgehen, sonst Sterben eure Siedler!

Optionaler Tipp: Lege 1 -2 Obstgärten an und lass einen Arbeiter Bäume pflanzen, sobald diese gepflanzt sind wachsen die alleine und du kannst den Arbeiter anderweitig einsetzen.
Sobald die Bäume Äpfel tragen kannst du ab Spätsommer einen Arbeiter zuweisen und mit dem Befehl sofort ernten einen netten Nahrungsbonus einfahren. Nach einigen Jahren verschwinden die Bäume, dann das Ganze wiederholen.
Am besten du wartest 2 Jahre bis zum Bepflanzen des zweiten Gartens, so tragen dann nicht beide Gärten gleichzeitig keine Äpfel mehr.

Tipp: Das wichtigste Kernelement des Spiels ist es jedes Jahr im Winter sobald die Felder, Sammelhütten, Obstgärten und Imker das Schneesymbol haben und es nichts mehr zu ernten gibt, sämtliche Arbeiter abzuziehen. So hast du den Winter durch viel Manpower um Ressourcen zu sammeln, etwas zu bauen oder sonstige Aufgaben zu erledigen.

Sobald die Nahrungsversorgung sichergestellt ist empfiehlt es sich eine Schreinerei zu bauen und die Versorgung mit primitiven Werkzeugen sicherzustellen.

Als nächstes kann man sich gnädig zeigen und den armen Dorfbewohnern Kleidung zur Verfügung stellen. Dazu brauchen wir eine Schneiderei, diese benötigt zum Arbeiten die Ressourcen einer kleinen Flachs-Farm sowie Leder welches von den Jägern geliefert wird.

Tipp: Flachs und Gras (Heu) muss zu Beginn nur sporadisch bei Bedarf angebaut werden. Falls beide Ressourcen genügend vorhanden sind solltest du auch hier Kartoffeln anbauen.

Tipp: Der Schneider und der Schreiner müssen nicht permanent Kleider / Werkzeuge herstellen, sobald ca. 50 Stück an Lager liegen kann man den Arbeiter woanders zuweisen.
Am besten man lässt diese Arbeiten im Winter von den abgezogenen Feldarbeitern machen.

Ab 15+ Erwachsene Einwohner kann man langsam für die Kinder eine Schule bauen. Gebildete Einwohner arbeiten ihr ganzes Leben lang produktiver.

Um die Produktivität weiter zu steigern kannst du jetzt langsam die Produktion von guten Werkzeugen forcieren, bevor du jetzt aber die Schmiede baust müssen erst einige Zulieferer gebaut werden, dazu braucht es:
Einen Brennofen der aus Brennholz Kohle macht. Brennofen Logo

Wichtig sperrt die Ressource Kohle für die Bewohner! (Doppelklick auf Ressource im Dorfinformation-Fenster)
Einen Rennofen der aus Erz und Kohle Gusseisen macht. Rennofen Logo
Und zuletzt natürlich die Schmiede welche die Werkzeuge herstellt.

Noch ein Wort betreffend dem Bau von Wohnhäusern:
Alle deine Wohnhäuser zusammen ergeben eine maximal mögliche Anzahl an Einwohnern, es werden nie mehr Einwohner geboren als Platz vorhanden ist.
Du kannst die maximale Auslastung eines Hauses regulieren um eine bessere Geburtenkontrolle zu haben, besonders nützlich wen du später ein grosses Haus baust.
Wohnplatz regulieren
Nach den zu Spielstart vorhandenen Strohhütten würde ich bald darauf umschwenken die kleinen Häuser zu bauen.
Es muss regelmässig ein ausreichender Nahrungsmittelüberschuss produziert werden bevor man die Siedlung mit Wohnhäusern ausbaut, sonst werden auf einmal zu viele Kinder geboren und deine Nahrungsmittelversorgung bricht zusammen mit der Folge dass alle verhungern.

Tipp: Wenn du ein kleines Wohnhaus baust behalte den Baufortschritt genau im Auge, sobald das Gebäude fertig gestellt ist, mache ebenfalls das Upgrade des Wohnhauses (Pfeilsymbol).
Die Bewohner sind glücklicher und zeugen schneller Nachwuchs in einem Haus mit Upgrade, zudem bietet es mehr Personen Platz. Bei Bedarf kannst du sobald das Upgrade fertig gestellt ist die maximale Anzahl Einwohner regulieren.
Würdest du das Upgrade später machen müsstest du ein leer stehendes Haus haben wo die Bewohner vorübergehend Einziehen können.

Tipp: Gehe es gemütlich an und setze nicht auf schnelle Expansion. Ich hatte z.B. nach 35 Jahren erst 55 Einwohner bei meiner ersten Siedlung.


Diverse Tipps

  • Starte das das Spiel für den Anfang ohne die option Katastrophen.
  • Mache in regelmässigen Abständen Speicherstände, du wirst ziemlich sicher darauf zurückgreifen müssen.
  • Sobald ein Arbeiter am Anfang verhungert oder erfriert würde ich ein älteren Speicherstand laden und das Ressourcen Management soweit anpassen um das zu verhindern.
  • Bau eine zweite Fischerhütte für Notfälle, falls Nahrungsmittel knapp werden können Arbeiter anderweitig abgezogen werden und hier dabei helfen die Nahrungsknappheit abzumildern.
    Da die Fischerhütte das ganze Jahr arbeiten kann ist es die beste Wahl am Anfang.
  • Falls die Arbeiter es nicht schaffen die Felder rechtzeitig komplett zu ernten bevor der Winter hereinbricht, lasse sie bereits im Spätsommer mittels dem sofort Ernten Button damit starten.
    Falls sie es regelmässig nicht schaffen ist die nächste Scheune/Markt vermutlich zu weit entfernt.
  • Im Dorfinformation-Fenster kannst du gewisse Ressourcen für deine Einwohner sperren mittels Doppelklick (Schlosssymbol), diese stehen dann nur noch deinen Verarbeitenden Betrieben zur Verfügung. (Besonders nützlich für die Bäckereien und den Gusseisen Schmelzer)
  • Im Berufe Fenster siehst du die "Maximale Anzahl Menschen mit dem Beruf" z.B. (1 / 1) die rechte Zahl ist das Maximum, links die Anzahl zugewiesener Arbeiter. Es macht keinen Sinn (2 / 1) Arbeiter zuzuweisen. Gilt auch bei den Baumeistern, die Gebäude werden nicht schneller gebaut wen (2 / 1) zugewiesen wäre.
    Das Berufe und Dorfinformation Fenster rate ich permanent offen zu haben.
  • Berufe und Dorfinformation Fenster
  • Wenn sich dein Dorf langsam entwickelt, bau nicht sämtliche Wohnhäuser nebeneinander am selben Ort. Da sich die produzierenden Betriebe weiter entfernen und die Laufwege länger werden, macht es Sinn die neuen Wohnhäuser näher an der Arbeitsstelle der Siedler zu bauen.
    Beachte jedoch dass auch diese Einwohner moderate Laufwege haben um an alle benötigten Ressourcen zu kommen.
    Ein Scheiterhaufen sollte die Wohnhäuser mit seinem Radius abdecken um Krankheiten vorzubeugen falls ein Siedler stirbt.
  • Um kranke Einwohner zu heilen brauchst du das Hospital und Heilkräuter. Solange du das Hospital noch nicht bauen konntest kannst du mit der kranken Person per Ego Perspektive tief in den Wald laufen zum Sterben.
  • Baue später mehrere Scheunen am besten auch so dass die Feldarbeiter keinen weiten Laufweg haben um ihre Ernte in die Scheune zu tragen.
    Bedenke auch dass sich die Einwohner in der Scheune mit den benötigten Utensilien Nahrung, Werkzeug, Kleidung usw. selber bedienen.
  • Das Gebäude Trade Fair ist ein Markt wo sich die Einwohner mit Gütern eindecken können, es erfüllt so ziemlich denselben Zweck wie eine Scheune. Typischerweise platziert man dieses eher im Dorfzentrum.
  • Halte die Laufwege generell so kurz wie möglich: Wohnhaus -> Arbeitsplatz -> Ressourcen Beschaffung für Arbeit -> Fertiges Produkt in Scheune, Lager oder Markt tragen -> Benötigte Ressourcen (Nahrung, Brennholz, Werkzeug, Kleidung usw.) nach Hause tragen.
  • Bau in unmittelbarer Nähe von den Feldern und Tiergehegen einen Brunnen damit die Bauern ihre Felder bewässern / Tiere Tränken können, auch die Backstube und der Hafen sollte einen Brunnen vor der Haustüre haben.
  • Bau wen der Anfang überstanden ist mal je eine Mine für Stein, Lehm und Eisen, die Ressourcen die in der Nähe rumliegen sind irgendwann mal alle aufgesammelt.
  • Wenn du das erste Tiergehege baust sollte es sich komplett im Einzugsbereich der Jagdhütte befinden damit die Jäger deine Nutztiere von Wildtieren beschützen. Solange nur das erste (schwangere) Tier lebt hab immer auch selber ein Auge auf das Gehege und falls ein Wildtier zu nahe kommt erledige es selbst aus der Ego-Perspektive eines Einwohners mit dem Bogen (Taste 3). Falls das Tier gefressen wird würde ich neu laden, sonst müsstest du das Gehege abreissen und neu bauen.
    Ideale Grösse eines Tiergeheges für den Anfang welches nur 1 Arbeiter benötigt ist 22 x 14.
  • Neue Samen und Tierarten können durch eine Schiffs-Expedition mit nach Hause gebracht werden.
    Den Hafen brauchst du allerdings erst zu bauen wenn du die Nahrungsversorgung soweit ausgebaut hast, dass du auch sämtliche benötigten Nahrungsmittel produzieren kannst. Um eine Expedition loszuschicken brauchst du folgende Ressourcen: Je 20x Gemüsepasteten, Fleischpasteten und Fischaufläufe 40x Holz 50x Wasser 10x Hochwertige Werkzeuge und 10x normale Kleidung.
    Tipp: Speichere bevor deine Expedition zurückkommt, falls dir das mitgebrachte Ergebnis nicht passt lade einfach neu und es wird neu ausgewürfelt.
  • Im späteren Spielverlauf kann man primär auf die Nahrung und Güter-Produktion setzen und die benötigten Ressourcen wie Holz, Stein oder Erz am Handelsposten einkaufen.

  • Güter Transport und Warenhandel

    Später möchtest du bestimmt irgendwann mal Waren von einer Scheune, Lager oder Markt zu einem anderen bewegen. Dies geschieht über den guten alten Esel.
    Dazu brauchst du den Karawanenstall zu bauen, sobald er fertig ist bekommst du auch den ersten Esel. Lasse diesen Esel zuerst im Stall bis er mindestens einen zweiten Esel geboren hat.
    Achtung jeder Esel stirbt irgendwann an Altersschwäche.

    Um eine Transport Route einzurichten klicke auf das Plus Zeichen Foto und wähle eine Ressource aus, nun klicke auf das Lager / Scheune wo du diese Ressource aufladen möchtest und danach auf das Gebäude wo du es abladen möchtest.

    Sobald du den Handelsmarkt (Gebäudename Market) gebaut hast kannst du überschüssige Waren gegen nützlichere Materialien tauschen. Du brauchst dazu allerdings zwingend die Esel um Waren in den Handelsmarkt sowie vom Handelsmarkt in eine Scheune / Lager zu transportieren.
    Die Einwohnen haben auf Güter im Handelsmarkt keinen Zugriff.



    Ressourcen
    Leitfaden zum Spielstart
    Diverse Tipps
    Güter Transport und Warenhandel
    Dein Kommentar