Infos zu den Mineralstoffen

Mengenelemente:

Calcium Ca (Kalzium)
Chlor Cl
Kalium K
Magnesium Mg
Phosphor P
Schwefel S
Natrium Na

Spurenelemente:

Chrom Cr
Cobalt Co
Eisen Fe
Fluor F
Jod (Iod) I
Kupfer Cu
Mangan Mn
Molybdän Mo
Selen Se
Silicium Si
Vanadium V
Zink Zn

(*1) EU-Bevölkerungsreferenzzufuhr (EU PRI) für Männer ab 18 Jahren.
(*2) DGE = empfohlene Tagesdosis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (D-A-CH Referenzwerte der DGE, öGE, SGE/SVE)
Beispiel DGE Angabe: Kinder 1-10 Jahren: 450 - 690 mg/Tag = Je älter desto grösserer Bedarf.
1 - 4 Jahre 450, 4 - 7 Jahre 620, 7 - 10 Jahre 690 mg/Tag.
F = Frauen / M = Männer
Umrechnen: 700µg sind umgerechnet 0,7mg

(*3) Toxizität von Mineralstoffen: Die Angaben unter „Giftig?“ beziehen sich ausschliesslich auf die Aufnahme von Mineralstoffen, die normalerweise in Lebensmitteln vorhanden sind. über die Ernährungsempfehlungen hinausgehender Verzehr kann gefährlich sein.
Halten Sie sich immer an die empfohlene Dosierung gemäss den Anweisungen Ihres Arztes oder medizinischen Beraters.
(*4) Höhere Aufnahmemengen sind eventuell ratsam, um das Auftreten von Osteoporose während des Alterns zu verringern.
(*5) Für Frauen über 18 Jahren.


Chrom Cr

Täglicher Bedarf:

EmpfehlungDGE (*2)EU (*1)
Kinder 1-7 Jahren:20 - 80 µg/Tag
Kinder 7-15 Jahren:20 - 100 µg/Tag
Jugendliche und Erwachsene:30 - 100 µg/Tagkeine Angabe
Schwangere:keine Angabe
Stillende:keine Angabe


Kommt unter anderem in folgenden Nahrungsmitteln vor:
Generell Vollkornzerealien, Hefe, getrocknete Hülsenfrüchte, Nüsse und einige Obst- und dunkelgrünes Gemüse gute Chromlieferanten.
Wirkung am Menschlichen Organismus:
  • Eine grosse Rolle spielt das Chrom bei der Aktivierung gewisser Eiweisse im Kohlenhydrat- und im Fettstoffwechsel
  • Es ist an der Fettverbrennung in der Muskulatur beteiligt und schützt vor freien Radikalen und oxidativem Stress.
  • Im Kohlenhydratstoffwechsel erhöht das Chrom die Wirksamkeit von Insulin. Das Hormon Insulin verhindert, dass der Zuckergehalt im Blut zu stark ansteigt. Deshalb steigen bei einer ungenügenden Chromzufuhr die Blutzuckerspiegel im Blut an. Im Fettstoffwechsel beeinflusst das Chrom den Cholesterinspiegel, indem es das gesunde Cholesterin erhöht und das schlechte Cholesterin senkt.

  • Bei Mangelerscheinungen:
    Ein Chrommangel ist selten.
  • Beeinträchtigung der Fähigkeit zur Umwandlung von Glukose (selten)
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten, Nervosität, Gereiztheit und Verwirrtheit bis zur Depression
  • Gewichtsverlust, verminderte Leistungsfähigkeit, Muskelschwäche, vermehrtes Wasserlassen, Gewichtsverlust und Juckreiz
  • Erhöhte Zuckerspiegel im Blut bis zur Zuckerkrankheit
  • Erhöhten Cholesterinspiegeln im Blut
  • Bei längerem Mangel: Durchblutungsstörungen, Gefässverkalkungen

  • Giftig bei Überdosierung? (*3):
    Zu viel Chrom kann zu Leber- und Nierenschäden führen.

    Wussten Sie dass...:
    ...die Chromwerte im menschlichen Gewebe mit dem Alter zurückgehen?
    Eine Ausnahme bildet die Lunge. Dort sammelt sich Chrom an.



    Zurück zum Seitenanfang


    Quellenangaben und weiterführende Informationen: